Mehr Akkulaufzeit für 13 Zoll Ultrabooks | Neun Tipps

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Lange Akkulaufzeiten sind für Ultrabooks ein besonders wichtiger Faktor. Wir wollen diese leichten und sehr handlichen Notebook überall hin mitnehmen, daher ist dafür ist eine lange Betriebsbereitschaft ohne eine zusätzliche Stromquelle essentiell.

Egal ob man in einem Meeting sitzt, unterwegs im Zug wichtige Dokumente bearbeitet oder im Hörsaal in der Universität seine Mitschriften macht – schaltet sich unser Ultrabook ab, weil der Akku leer ist, dann ist es ein guter Grund, sich zu ärgern.

Die Performance einer Batterie bzw. eines Akkus lässt sich nicht durch eine Optimierung der Einheit beeinflussen, man kann aber die Laufzeit positiv beeinflussen. Die Nutzungsdauer kann durch einfache Maßnahmen im Softwarebereich verlängert werden. Auch ein Austausch oder ein Aufrüstung der Hardware kann dazu genutzt werden, die Akkuzeiten zu steigern.

Schnelle und einfache Maßnahmen, um die Akkulaufzeit zu erhöhen

Es muss nicht gleich ein ausgeprägtes Computerfachwissen her, um die Akkuleistung eines Ultrabooks besser auszureißen. Die Laufzeit kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, daher gibt es verschiedene Optionen und Strategien, längere Zeiten bei der Batterie eines Ultrabooks zu bekommen.

8 Tipps zur schnellen Umsetzung

  • Energiesparmodus einschalten

Die einfachste Möglichkeit, auf einen Klick Strom zu sparen und somit die Akkulaufzeit des Ultrabooks zu erhöhen, ist der Energiesparmodus.
Diese Voreinstellung reduziert etwa die Helligkeit des Displays oder verringert die maxiamle CPU-Leistung.
Im Detail lassen sich mehr Einstellungen vornehmen, um so nicht nur den Stromverbrauch zu optimieren, sondern auch die Betriebgeräusche des Notebooks zu reduzieren.

  • anschließbare Geräte entfernen

Über die USB-Ports lassen sich externe Geräte anschließen und auch aufladen. Diese müssen entfernt werden, denn auch hier wird mehr Strom verbraucht. Externe Festplatten, USB-Sticks oder auch anschließbare Laufwerke verbrauchen Strom und beeinflussen natürlich auch die Akkulaufzeit eines Ultrabooks.

  • Programme deaktivieren und Updates durchführen

Direkt nach dem Systemstart werden im Hintergrund Programme gestartet, von denen wir manchmal nichts mitbekommen.
Mithilfe des Taskmanagers kann man beispielsweise Anwendungen und Prozesse ansehen, die aktuell ausgeführt werden.
Weiterhin sehen wir, wieviele Ressourcen der CPU und auch des Arbeitsspeichers verbraucht werden.
Unrelevante Prozesse kann man deaktivieren, um so auch weniger Strom zu verbrauchen. Beispielsweise sollte man auf eine Virenprüfung verzichten, wenn man gerade keine Steckdose in der Nähe hat und noch einige Zeit mit einer Akkuladung auskommen muss.

Programme, die regelmäßig genutzt werden, müssen immer auf dem neusten Stand gehalten werden.
Updates für diese Anwendungen und auch Treiber der Hardwarekomponenten sollten immer wieder aktualisiert werden, um Schwachstellen abzubauen und die Effizienz zu verbessern.
Durch ein Update können Prozesse schneller durchgeführt werden, was letztlich auch weniger Strom verbraucht.

  • Beleuchtung reduzieren | Display & Tastatur

Abhängig von der Anwendung, kann man die Hintergrundbeleuchtung des Displays um bis zu 50 % reduzieren, um die Akkulaufzeit somit zu steigern. Bei normalen Bearbeitungen von Dokumenten ist eine hohe Belichtung nicht unbedingt notwendig, weil man auf eine starke Bildqualität nicht angewiesen ist.
Die Hintergrundbeleuchtung kann ausgestellt werden. Arbeitet man in einem dunklen Raum, so muss man auch nicht auf der höchsten Stufe arbeiten, sondern auf einer reduzierten Belichtungsstufe.

  • Sound & Grafikeinstellungen

Für lange Akkulaufzeiten sollte man auf die Verwendung der Lautsprecher eines Ultrabooks verzichten und besser auf die Audiobuchse für Kopfhörer zurückgreifen.
Um auf diesem Bereich noch weniger Energie zu verbrauchen, kann man die Soundoptionen komplett ausstellen.

Ultrabooks verfügen teilweise auch über eine dedizierte Grafikkarte, die eine bessere Leistung für Multimedia-Anwendungen und Spiele ermöglicht.
Hier sollte man auf den internen Grafikchip umstellen, um Energie einzusparen.

4 Tipps im Hardwarebereich

  • Zusätzlicher, austauschbarer Akku

Sollte man ein 13 Zoll Ultrabook besitzen, dessen Akku austauschbar ist, kann sich bei Bedarf ein zusätzliches Modell besorgen. Hier kann man zwischen zwei Modell-Typen wählen: ein Akku mit des gleichen Herstellers und einer günstigeren No-Name Alternative.
Zwar ist eine Batterie eines Drittanbieters preiswerter, aber die Zuverlässigkeit und Kompatibilität spricht für ein Gerät des gleichen Herstellers.
Mit dem Blick auf eine hohe Laufzeit, spricht mehr für einen originalen Akku des gleichen Notebookfabrikanten.

  • Die Powerbank für das Ultrabook

Eine Powerbank kann einen Akku wieder voll aufladen und ein Ultrabook voll einsatzfähig machen.
Wichtig ist die Kapazität einer Powerbank, denn nur wenn genug Milliamperstunden verfügbar sind, kann man die Batterie wieder voll aufladen. Es sollten in der Regel immer mehr mAh bei der Powerbank angeboten werden, als es beim eigenen Laptop der Fall ist.
Zusätzliche sollte auf die gleiche Spannung geachtet werden – Akku und die Powerbank müssen die gleiche Spannung besitzen.

  • SSD-Speicher und mehr RAM

Mehrere Punkte sprechen für eine Solid-State-Drive als ausgewählter Festplattenspeicher. Die SSD ist kleiner, leiser und energieeffizienter als die herkömmliche HDD.
Bei mobilen Ultrabooks kommt noch die robustere Bauweise hinzu, weil keine mechanischen Teile verwendet werden, was die Stoßanfälligkeit reduziert.
Die SSD wirkt sich also positiv auf die Akkulaufzeit aus:
niedriger Energiebedarf, schnellere Bootzeiten und eine höhere Datenverarbeitung.

In Kombination mit einer SSD-Aufrüstung, gibt es auch die Option, die Akkulaufzeit eines Ultrabook durch eine Aufstockung des Hauptspeichers zu verbessern. Der Beanspruchung des Energiebedarfs wird durch mehr Arbeitsspeicher verringert, da auch die benötigte Zeit für die Datenverarbeitung niedriger wird.

  • Akku austauschen

Jede gute Batterie wird einmal alt und hier sollte man nicht zögern sich nach einer gewissen Zeit und eines Abfallens der Laufzeit, einen neuen Akku zu holen.
Moderne Li-Ionen Akku begeistern nicht nur durch ihr geringes Gewicht in Relation zu ihrer Energiespeicherkapazität, sondern auch die Ladezeiten sind sehr gut.
Die Leistung sinkt aber in der Regel nach 700-1000 Aufladungen der Batterie.

 

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